RIVALE


D/ UKR  2020, Kinospielfilm, 96 Min, mit Yelizar Nazarenko, Udo Samel, Maria Bruni. Regie: Marcus Lenz, Buch: Lars Hubrich, Marcus Lenz, KA: Michael Schneider, Jan Kremzow, Franz Zimmermann, Licht: Rost Vasylyev, Colorist: Moritz Peters, Produktion: Gunter Hanfgarn und Andrea Ufer (Hanfgarn und Ufer), Patrick Waldmann und Marcus Lenz (Wildfilms), Yura Beliy (BelkaStrelka)

Förderpreis Neues Deutsches Kino 2020, Yuri Marukhin Memorial Award for Best Cinematography IFF »Listapad« Minsk 2020
IFF Busan (Südkorea) Wettbewerb »Fast Forward«, AFI-Fest Los Angeles Reihe New Auteurs, Internationale Filmtage Hof, IFF Braunschweig (»Heimspiel-Preis«), IFF »Listapad« Minsk, IFF Tallinn Black Nights

Der unbändige, 10-jährige Roman aus einem Dorf in der Ukraine will zu seiner Mutter, die illegal als Pflegerin in einem deutschen Haushalt arbeitet. Doch da ist dieser andere Mann. Es beginnt eine Zeit des Umlauerns und Umkreisens, in ständiger Spannung zwischen Machtkämpfen und vorsichtiger Annäherung. Ein dramatischer, ungleicher Kampf, getrieben von Eifersucht, Liebe und der Notwendigkeit zu überleben.

»Marcus Lenz inszeniert das erstaunlich präsente und authentische Naturtalent Yelizar Nazarenko als mitreißende Hauptfigur eines Films mit einer unwiderstehlich emotionalen Geschichte, der es an originellen szenischen Ideen nicht mangelt. Dass diese Geschichte wie nebenbei auch noch ein aktuelles politisches und gesellschaftliches Thema nicht nur streift, sondern auch anpackt, spricht für ein souveränes Verständnis von Kino.« Aus der Begründung der Jury des Förderpreises Neues Deutsches Kino (Alfred Holighaus, Katharina Wackernagel, Max von der Groeben)

»An accomplished, offbeat coming-of-age drama. … Cinematographer Frank Amann beautifully crafts Rival, contrasting the indoor glow of Roman’s confinement with the outside light. Later outdoor scenes in bright sunlight and billowing mist make the woods seem like an enchanted forest.« Allen Hunter, Screen Daily

»This is a film that holds the audience in the palm of its hand. … Not only is this accomplished by the power of the screenplay and filmmaking, but also largely due to the performances. Specifically, credit needs to be given to that of Yelizar Nazarenko. The young actor excels in this role, even carrying the film at times.« Carsen Timar, CLAPPER

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