SIEBEN KREISE DER HÖLLE


Dokumentarfilm

 

D 2026, Dokumentarfilm, 94 min. Regie: Andrzej Klamt, Bildgestaltung und Ko-Regie: Frank Amann, Ton: Volodymir Lysenko, Maria Nesterenko, Schnitt: Nicole Schmeier, Produktion: Halbtotal Film, Lichtblick Filmproduktion, peachfilms

Der Einbruch des Krieges in die Leben ukrainischer Zivilistinnen und Zivilisten, die durch die Not zu verteidigen zu Soldatinnen und Soldaten wurden. Das große Thema der Moderne, das wir seit dem ersten Weltkrieg kennen: Die Zerstörung des Menschen an der Front. Die Destruktion der Psyche der  Soldatinnen und Soldaten durch die aktive Teilnahme an den Kämpfen. Die Literatur, die Bildende Kunst, das Theater, das Kino, alle haben sich mit dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven auseinandergesetzt. Seit 2022 ist diese Front zurück in Europa.

Die Begegnung mit sechs Menschen, gezeichnet von der Hölle auf Erden. Eine ukrainische Soldatin und fünf Soldaten erzählen von dem Inferno, das sie an der Frontlinie erlebt und erlitten haben. Diese Sechs stehen stellvertretend für alle, die die Abgründe des Krieges erlebt haben.

»Sieben Kreise der Hölle ist hoch aktuell und führt uns die Grausamkeit des Krieges in einer künstlerischen Radikalität vor Augen. In sechs Portraits und Psychogrammen erzählt der Film sensibel und leise von den Abgründen einer Gesellschaft, die an den Folgen der brutalen Sinnlosigkeit der Höllenkreise Gewalt, Entmenschlichung und Trauma zu zerbrechen droht. Durch die feinfühlige Innenansicht seiner Protagonistinnen und Protagonisten kommt der Film sehr nah an die Frontlinie des Unbegreiflichen und Unbeschreiblichen. Der Film begleitet sechs Menschen in ihrem letzten verzweifelten Kampf gegen den trichterförmigen Abgrund, wie es bei Dante heißt, bei dem „je tiefer man hinabsteigt, desto schwerer die Schuld wiegt“.« Aus der Begründung der Jury des Hessischen Filmpreises 2026

Weltpremiere: Molodist Filmfestival Kiew 24. Oktober 2026, Deutsche Premiere: Kasseler Filmfest 21. November 2026

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Hessischer Filmpreis 2026